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Betreutes Denken per Algorithmus?

Liebe Freunde,

staatlich kontrollierte Medien, die darüber bestimmen, was ihr seht, womit ihr euch bildet oder womit ihr einfach nur am Feierabend abschaltet?

Klingt nach einem Alptraum über einen totalitären Staat, der Medienkanäle zur Verbreitung seiner Gehirnwäsche nutzen will. Doch wenn man sich die Pläne für den neuen „Digitale-Medien-Staatsvertrag“ anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der eine oder andere in der Rundfunkkommission tatsächlich davon träumt, mit Hilfe von Algorithmen das betreute Denken auch über die Social-Media-Kanäle weiter auszubauen.

Artikel bestimmter Medien sollen künftig mit einer festen Quote ausgespielt werden – wenn es nach dem Willen der Rundfunkkommission geht.

Profitieren würden davon wohl vor allem die Öffentlich-Rechtlichen:

Nach dem vorliegenden Entwurf sollen soziale Netzwerke dazu verpflichtet werden, jede fünfte Empfehlung, die euch angezeigt wird, auf ein als „vielfaltsfördernd“ eingestuftes Medienangebot entfallen zu lassen.

Welche Medien diesen Status erhalten, entscheiden wiederum die Landesmedienanstalten. Und während sich -einer Recherche von Apollo News zufolge- private Medien für diesen Status in der Regel bewerben müssen, sollen öffentlich-rechtliche Angebote wie ARD, ZDF und Deutschlandradio ihn automatisch zuerkannt bekommen.

Warum sollte mich das nicht wundern?

Euer Manfred Schiller

Betreutes Denken per Algorithmus?
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