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Kosten der Energiewende: Ein paar Zahlen gefällig?

Liebe Freunde,

ein paar Zahlen gefällig? Falls euch schwindelig wird, so braucht ihr euch nicht zu wundern!

Katherina Reiche in einem Gastbeitrag am 08.04. in der FAZ:

Ja, Wind und Sonne schicken keine Rechnung.

Das Gesamtsystem aber sehr wohl:

EEG-Kosten, Kapazitätsreserve, Netzreserve, Redispatch-Kosten, Netzsubventionen, Subventionen für die Senkung der Energiepreise – all das summiert sich auf Systemkosten von über 36 Mrd. €/Jahr.

Bis 2035 steigen die Systemkosten auf 90 Milliarden Euro pro Jahr.

Laut ihr betragen die Systemkosten der Erneuerbaren Energien bisher 520 Mrd. (Incl. Netzausbau), so Reiche im Fokus am 10.04.26.

Und eine DIHK-Studie schaut auf den gesamten Kostenblock bis 2049: weit über 5 Billionen Euro.

Hiervon sind allein 600 Mrd. gerechnet bis 2045 für den Ausbau der Netze, also neue Überlandleitungen ggf. unterirdisch, links zum bestehenden Netz, so Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur.

Hier nochmals diese Daten und Zahlen in der Übersicht:

Systemkosten für alles, was mit Erneuerbaren Energien zu tun hat (EEG-Kosten, Kapazitätsreserve, Netzreserve, Redispatch, Netzsubventionen, „optische“ Senkung der Strompreise):

Jährlich 36 Mrd. €

Bis 2035: Jährlich 90 Mrd. €

Bisher angefallene Kosten (incl. Netzausbau): 520 Mrd. €*

Kosten insgesamt bis 2049: weit über 5 Billionen €**

Hiervon nur für die Vernetzung bis 2045: 600 Mrd. €***

Wahnsinn, oder?

Euer Manfred Schiller

*Wirtschafts-Ministerin Katherina Reiche, ** DIHK-Studie, ***Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur

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