Liebe Freunde,
in dieser Woche bin ich in meinem Wahlkreis unterwegs und nutze die sitzungsfreie Zeit, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und wichtige Einrichtungen unserer Region zu besuchen.
Gestern führte mich mein Weg zum Bildungszentrum Weiden der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Alexander Stahl, dem Kreishandwerksmeister Erich Sperber sowie Wolfgang Reif, Bereichsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer, erhielt ich zunächst bei einer rund einstündigen Führung einen interessanten Einblick in die vielfältige Bildungsarbeit des Handwerks.
Besonders spannend war der Besuch der verschiedenen Werkstätten und Ausbildungsbereiche. Von der Kfz-Technik über das Maler- und Lackiererhandwerk bis hin zu den Holz- und Bauberufen konnte ich mir vor Ort ein Bild davon machen, wie die Auszubildenden auf ihre Gesellenprüfung und angehende Meister auf ihren Abschluss vorbereitet werden.
Dabei kam ich mit zahlreichen Auszubildenden und ihren Ausbildern ins Gespräch. In den einzelnen Gewerken erhielt ich interessante Einblicke in den Ausbildungsalltag und konnte aus erster Hand erfahren, welche Anforderungen heute an die Fachkräfte von morgen gestellt werden. Beeindruckt hat mich dabei die Motivation vieler junger Menschen, die mit großem Engagement ihren beruflichen Weg im Handwerk gehen. Solche Gespräche zeigen, wie wichtig eine starke berufliche Ausbildung für die Zukunft unseres Landes ist.
Im Anschluss an die Führung fand ein ausführlicher Austausch über die aktuellen Herausforderungen des Handwerks statt. Dabei ging es insbesondere um die Gewinnung von Nachwuchskräften, die Bedeutung des Meisterbriefes sowie die Zukunft der beruflichen Bildung. Insgesamt nahmen sich meine Gesprächspartner mehr als zwei Stunden Zeit – dafür bedanke ich mich ausdrücklich. Der offene und direkte Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort ist für meine politische Arbeit von großem Wert.
Für uns als AfD steht fest: Der Meisterbrief ist ein hohes Gut und muss erhalten bleiben. Nicht jeder junge Mensch muss studieren. Unser Land braucht ebenso qualifizierte Handwerker, die mit ihrem Können und ihrer Erfahrung täglich dafür sorgen, dass Deutschland funktioniert. Deshalb müssen die berufliche Ausbildung und das Handwerk insgesamt wieder den Stellenwert erhalten, den sie verdienen.
Eine wichtige Rolle spielen dabei die überbetrieblichen Bildungszentren. Hier werden praktische Fähigkeiten vermittelt, moderne Techniken erlernt und Auszubildende optimal auf die Anforderungen ihres Berufs vorbereitet. Diese Einrichtungen müssen auch künftig ausreichend unterstützt werden. Dazu gehören auch bezahlbare Unterbringungs- und Verpflegungsmöglichkeiten während der Lehrgänge, damit Ausbildung für alle jungen Menschen erschwinglich bleibt.
Mein herzlicher Dank gilt Alexander Stahl, Erich Sperber und Wolfgang Reif für die interessante Führung, die offenen Gespräche und die Zeit, die sie sich für den Austausch genommen haben. Solche Termine sind wichtig, um die Anliegen und Herausforderungen des Handwerks unmittelbar kennenzulernen und in die politische Arbeit mitzunehmen.
Euer Manfred Schiller











