Seite wählen

Batteriespeicher Cham: Ein extrem teurer Witz

Liebe Freunde,

fünf Stunden lang Strom für 2.500 Wasserkocher gleichzeitig!

Im Landkreis Cham wird ein Batteriespeicher als Alternative zum Netzausbau gefeiert.

Seine Kapazität: Ganze 25 Megawattstunden!


Zum Vergleich: Der gesamte Landkreis benötigt nach unserer Berechnungsgrundlage täglich rund 3.000 Megawattstunden Strom. Der gefeierte Speicher reicht rechnerisch für gerade einmal zwölf Minuten des durchschnittlichen Verbrauchs – und das auch nur bei ausreichender Entladeleistung.
Um Cham einen einzigen Tag vollständig mit gespeichertem Strom zu versorgen, bräuchte man 120 solcher Speicheranlagen. Für fünf Tage Dunkelflaute wären es bereits 600 Anlagen mit insgesamt 15.000 Megawattstunden Kapazität! Und selbst diese müssten zuvor mit gewaltigen Stromüberschüssen aufgeladen werden. Für diese fünf Tage Versorgung mit zuvor gespeichertem Strom, müsste man rechnerisch 3.000 Batteriecontainer aufstellen – aneinandergereiht 18 Kilometer lang, zusammen bis zu 138.000 Tonnen schwer und auf einer Fläche von möglicherweise rund einem Quadratkilometer. Nach fünf Tagen wäre Schluss. Und dann müsste man die gigantische Anlage erst einmal wieder aufladen.
Bei angenommenen Investitionskosten von 200 bis 350 Euro je Kilowattstunde wären dafür drei bis über fünf Milliarden Euro fällig – allein für die Speichertechnik samt Anlageninfrastruktur. Hinzu kämen gegebenenfalls zusätzliche Netzanschlüsse und Netzausbau.
Dafür benötigt man enorme Mengen Lithium, Graphit, Kupfer, Eisen und Phosphat, sowie einen unglaublichen Flächenfraß!

Die Energiewende schafft erst die Probleme, die es ohne sie nicht gäbe. Und die Reparatur ist in jedem Fall alternativlos teuer.

Euer Manfred Schiller

Batteriespeicher Cham
VERANSTALTUNGEN: