Liebe Freunde,
ein aktueller Zeitungsartikel im „Neuen Tag“ aus der Grenzregion zeigt sehr deutlich, wie realistisch und verantwortungsvoll unsere Nachbarn mit dem Thema Energie umgehen. Der „Neue Tag“ berichtet dabei konkret über wachsende Spannungen an der bayerisch-tschechischen Grenze infolge deutscher Windkraftpläne. Eine tschechische Bürgermeisterin verweigert ein entsprechendes Abkommen, weil sie ihre Landschaft schützen will – und weil sie weiß, dass Windkraft weder verlässlich noch grundlastfähig ist.
Während in Deutschland ganze Landstriche mit immer höheren Windrädern zugepflastert werden, erkennt man andernorts klar: Naturzerstörung für instabile Energien ist kein Fortschritt. Tschechien setzt weiterhin auf saubere und verlässliche Kernenergie. Genau diese sorgt dafür, dass Strom auch nachts und bei Windstille verfügbar ist – und damit ganz nebenbei auch unsere Stromversorgung absichert.
Unsere sogenannte Energiewende funktioniert nur deshalb noch halbwegs, weil die Nachbarländer nicht denselben Irrweg gehen. Sie liefern Strom, wenn bei uns die Lichter ausgehen. Gleichzeitig werfen wir hunderte Milliarden Euro für ideologische Experimente zum Fenster hinaus, treiben die Energiepreise in die Höhe und gefährden Industrie, Arbeitsplätze und Wohlstand.
Als Bundestagsabgeordneter erlebe ich täglich, dass solche Zusammenhänge im politischen Berlin bewusst ausgeblendet werden. Der Blick über die Grenze zeigt jedoch unmissverständlich: Woanders ist man schlicht schlauer. Vernunft, Technologieoffenheit und Versorgungssicherheit stehen dort noch vor Ideologie. Genau diesen Kurs braucht Deutschland wieder.
Euer
Manfred Schiller
Tschechien macht es vor und setzt auf Kernenergie



