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Stimmzettel-Panne in Weiden

Liebe Freunde,

was sich bei der Stimmzettel-Panne in Weiden abgespielt hat, ist mehr als nur ein „Versehen“. Auf bereits gedruckten und teilweise schon ausgegebenen Briefwahlunterlagen wurden Kandidaten in falscher Reihenfolge aufgeführt. Betroffen ist die AfD – ebenso wie die Grünen. Doch hier geht es nicht um Parteipolitik, sondern um die Integrität der Wahl.

Wer glaubt, eine falsche Listenreihenfolge sei eine Kleinigkeit, hat das Wesen einer demokratischen Wahl nicht verstanden. Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel entscheidet über Sichtbarkeit, über Wahrnehmung – und im Zweifel auch über Stimmen. Wenn Plätze verschoben werden, wenn Kandidaten auf einmal an anderer Stelle auftauchen, dann ist das kein technischer Schönheitsfehler, sondern ein gravierender Eingriff in den Wahlablauf.

Besonders brisant: Erst der AfD-Kreisverband hat die Stadt auf den Fehler hingewiesen – zu einem Zeitpunkt, als bereits zahlreiche Stimmzettel ausgegeben waren. Das wirft Fragen auf. Wie konnte das übersehen werden? Welche Kontrollen haben versagt?

Als AfD stehen wir für saubere, überprüfbare und rechtsstaatlich einwandfreie Wahlen. Gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen ohnehin bröckelt, darf es keinerlei Zweifel an der Korrektheit eines Wahlverfahrens geben. Hier erwarten wir vollständige Aufklärung, transparente Kommunikation und klare Konsequenzen.

Die Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Stimme exakt so zählt, wie sie abgegeben wurde – ohne Pannen, ohne Verschiebungen, ohne nachträgliche Erklärungsversuche. Demokratie lebt vom Vertrauen. Wer dieses Vertrauen verspielt, spielt mit dem Fundament unseres Gemeinwesens.

Euer Manfred Schiller

Stimmzettel-Panne in Weiden
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