Liebe Freunde,
in München beginnt heute die jährlich stattfindende Sicherheitskonferenz.
Trump-Vize JD Vance – der ganz pragmatisch ein Treffen mit Noch-Kanzler Scholz ablehnte, da dieser ohnehin „nicht mehr lange Kanzler“ sei, kündigte in einem Interview im Vorfeld der Konferenz an, dass er in seiner Rede dazu auffordern wird, die Brandmauer gegen die AfD einzureißen, Zitat:
„Es geht wirklich um Zensur und um Migration, um diese Angst, die Präsident Trump und ich haben, dass die europäischen Führer Angst vor ihren eigenen Leuten haben.“
Und er bringt es damit auf den Punkt.
Außenstehenden wie JD Vance – oder schlicht jedem rational denkenden Menschen – ist das infantile Ausschließen einer Partei, das Ignorieren des Wählerwillens und die Inkaufnahme weiterer „Brandmauertoten“ und der selbstgemachte wirtschaftliche Untergang des eigenen Landes einfach schwer vermittelbar.
Dass JD Vance nun Friedrich Merz eine Lektion in Sachen Demokratie geben muss, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
Doch Merz scheint da schmerzfrei zu sein und geht sogar noch weiter:
Wenn er Kanzler ist, droht er einem großen AfD-Fan mit persönlichen Konsequenzen.
Das Wall Street Journal berichtet, Merz erklärt, Elon Musk habe für seine persönliche Promotion der AfD nach der Wahl wirtschaftliche und/oder juristische Konsequenzen zu erwarten. Der ehemalige Lobbyist von BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, beabsichtigt also, wenn er das zweithöchste Amt Deutschlands erklommen hat, den Unterstützer der Konkurrenz zu bestrafen.
Urteilt selbst, was das für unsere Demokratie bedeutet!
Euer Manfred Schiller