Liebe Freunde,
der Wirtschaftsausschuss titelt: Autos für U-Boote.
Die Batteriesparte von VW (PowerCo) startet den Bau einer Batteriezellenfabrik (Gigafactory) in Kanada für über fast 5 Mrd. €, weitere Investitionen deutscher Automobilbauer können und sollen folgen.
Wirtschaftsministerin Reiche unterzeichnete an diesem Montag in Kanada eine Kooperationsvereinbarung bzgl. E-Mobilitätsausbau und emissionsarmer Fahrzeugtechnik, frei nach dem Motto: der Feind meines Feindes ist mein Freund – die USA haben nämlich dem Klimakult abgeschworen.
Parallel laufen Gespräche über einen der größten Rüstungsaufträge der jüngsten Zeit über 12 konventionelle U-Boote für Kanada über rund 40 Mrd. €, den Reiche gegen den Konkurrenten Südkorea für Deutschland an Land ziehen will.
Der Umweltschutz bei Rüstungsgütern spielt dabei keine Rolle.
Klingt doch gut, oder?
Die Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen der Automobilindustrie wird nach Kanada verlagert, wo Energie mit Kernkraft erzeugt wird und die Produktionsstunde schätzungsweise 24 € kostet im Vergleich zu etwa 66 € in Deutschland.
Gleichzeitig (nicht als wechselseitige Bedingung) wird die deutsche Waffenschmiede angeworfen, eine eher zweifelhafte Branche, die im heißen Einsatz, die in der Produktion erzeugte Wertschöpfung dann wieder zerstört.
Euer Manfred Schiller




